Kokosöl für die Haare – warmer Haarkur

Haarkur mit Kokosöl selber machen

Seit nun einiger Zeit gilt Kokosöl als das neue TOP Beauty Produkt – ob als Speisezusatz, für die Hautpflege oder auch als Haarkur. Denn Kokosöl ist reicht an Feuchtigskeitsspenden Ölen und hat eine kühlende Wirkung. Für eine Haarkur ist Kokosöl besonders geeignet, da es das Haar kräftigt und Proteinverlust ausgleicht. Häufig findet man Kokosöl (im Reformhaus) und Kokosfett (im Supermarkt). Große Unterschiede gibt es zwischen den Varianten eigentlich nicht, wobei das Kokosöl auch als naturbelassenes Bio-Produkte im Reformhaus angeboten wird. Leider ist dies auch preislich deutlich teurer als das Supermarkt Produkt. Daher muss jeder für sich selber entscheiden, ob er die Bio oder die preisgünstigere Variante bevorzugt.

Zutaten:

  • 4 – 6 EL Kokosfett oder Kokosöl (ist eigentlich identisch, siehe Text oben)
  • 1 – 2 TL Olivenöl
  • grober Kamm

Anwendung:

Messe vom Kokosöl/-fett 4-6 Esslöffel (bei kurzen Haaren 4, bei langen Haaren 6) ab und gebe sie in eine mikrowellenfeste Schüssel. Erwärme dann das Öl bei höchster Stufe für 10 Sekunden, sodass es sich auflöst.  Hat das nicht geklappt, wiederhole den Vorgang für weitere 5 Sekunden. Das Kokosöl kann natürlich auch in einem Topf erwärmt werden.

Mische anschließenden 1 bis 2 Tee-Löffel des Olivenöl zu dem Kokosöl. Da es nicht all zu kalt werden sollte, musst du das Ölgemisch zügig in deinen Haaren verteilen. Am besten gibst du dafür jeweils eine kleine Menge in die Handinnenflächen und streichst dann mit den Händen von der Kopfhaut bis zu den Spitzen. Verteile die Masse speziell in den Haarspitzen. Wenn dein Haar regelrecht getränkt ist, kämme es nochmal mit einem groben Kamm durch. Anschließend kannst du die Haare in einem Handtuch einwickeln. Achte auch darauf, dass die Spitzen nicht aus dem Handtuch raus gucken. Lasse dann die Haarkur für 30 Minuten einwirken.

Anschließend mit deinem normalen Haarshampoo wachsen und dein Haar wird glänzen und sich wunderbar weich anfühlen. Diese Kur kannst du einmal wöchentlich anwenden.

9 Kommentare für Kokosöl für die Haare – warmer Haarkur

  1. Lilly
    9. Juli 2013 um 4:23 pm (4 Jahre her)

    Wow, das werde ich doch direkt heute Abend mal ausprobieren! Habe bisher das Kokosöl/ Kokosfett nach jeder Haarwäsche in die Haarspitzen einmassiert ohne irgendwas.
    Im Prinzip wie es auf
    dieser Seite beschrieben wird. Werde dann mal berichten was nun besser geholfen hat!

    LG
    Lilly

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  2. Stef
    7. November 2013 um 2:49 pm (4 Jahre her)

    an sich interessant, wobei bei über 42°C die tollen Inhaltsstoffe zerstört werden… ich werde mein festes Kokosoel jedenfalls nur ein klein wenig in einem Wasserbad erwärmen, da es ja schon bei über 25°C flüssig wird… danke für die Idee :-)

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    • admin
      21. November 2013 um 4:18 pm (4 Jahre her)

      Hallo Stef,

      vielen Dank für deinen tollen Tipp.

      Antworten
  3. Tom
    15. Mai 2014 um 12:42 pm (3 Jahre her)

    Laut diesem Bericht soll auchKokosöl für die Zähne gut sein. Ölziehen nennt sich das…Aber ich traue dem ganzen nicht. Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

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  4. Anna
    2. November 2014 um 2:09 pm (3 Jahre her)

    Kann man diese Kur auch über Nacht einwirken lassen?

    LG

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    • Selber
      5. November 2014 um 4:57 pm (3 Jahre her)

      Hi Anna!

      Ja, du kannst die Haarkur auch über Nacht einwirken lassen. Um dein Kopfkissenbezug vor dem Öl zu schützen kannst du auch eine Duschhaube tragen. Am morgen wirst du überrascht sein, wie glatt und weich sich deine gewaschene Haare anfühlen.

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  5. Wilma
    25. Februar 2015 um 8:35 pm (3 Jahre her)

    Vielen dank für den Bericht! Ich würde Pro Naturals weiterempfehlen

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  6. Svenja
    10. August 2016 um 2:50 pm (1 Jahr her)

    Ich habe mal gelesen, wenn man eine Haarur mit Öl macht, dass man die Haare kalt auswaschen soll, da sondt die Öl zurückbleiben.
    Könnt ihr mir ein Tipp geben, wie ich meine Haare jetzt am besten auswasche?!

    LG Svenja

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  7. Kokosöl
    22. Februar 2017 um 5:00 pm (8 Monate her)

    Wichtig ist es auf jeden Fall auf natives, unbehandeltes Kokosöl zu achten. Viele lassen sich durch den Preis von billigen Ölen blenden und haben dann das nachsehen!

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